Leistungskatalog – Update April 2026
Frischer, schlanker, klarer: Unser Katalog wurde überarbeitet, reduziert und gezielt geschärft.
Der Leistungskatalog wurde nicht nur aktualisiert, sondern konsequent neu ausgerichtet. Weniger Ballast, mehr Fokus: klare Leistungen, sauber definiert und praxisnah kalkuliert. Computerheld Linz positioniert sich damit noch stärker als verlässlicher Vor-Ort-Service für Desktop-PCs, Notebooks und Netzwerktechnik – und als erste Anlaufstelle in Linz für Linux. Gerade im Bereich Ubuntu/Linux wurden Leistungen präzisiert und Preise fair neu berechnet.
Neu sind außerdem zertifizierte Serviceleistungen: Beim intensiven Malware-Check oder beim System-Gesundheitscheck erhalten Sie immer ein gestempeltes und unterschriebenes Zertifikat von ausgebildetem Fachpersonal. Damit ist nachvollziehbar dokumentiert, ob ein System sauber ist oder in welchem Zustand es sich befindet – inklusive Einschätzung zur weiteren Lebensdauer. Das schafft Vertrauen und ist besonders für sicherheitsbewusste Nutzer oder bei Weitergabe von Geräten sinnvoll. Ebenfalls neu im Katalog: kleinere, gezielte Android-Services, die den digitalen Alltag erleichtern.
Computerheld Linz steht weiterhin für das, was man nicht kaufen kann: Kompetenz ohne Allüren. Wir erklären verständlich, hören zu und bleiben erreichbar. Kein Fachchinesisch, kein Herablassen. Der gesamte Katalog ist durchsuchbar (OCR), jede Kategorie beginnt mit einer kurzen Erklärung, und alle Preise sind transparent, fair kalkuliert und ohne Kleingedrucktes.
Neu hier? So läuft ein Einsatz bei Computerheld Linz ab:
🛎️ 1. Kontakt aufnehmen
Telefon, Formular, SMS oder Messenger – wir sind erreichbar und hören zu.
🛠️ 2. Anliegen schildern
Sie erklären kurz, was nicht funktioniert – oder nennen einfach die Nummer aus dem Leistungskatalog. Ganz wie im Lieblingslokal: „Ich hätte gern die 42.“
🚐 3. Wir kommen vorbei
Eine Fachkraft schaut sich alles in Ruhe an. Bis zur Auftragserteilung entstehen keine Kosten.
📋 4. Auftrag & Fixpreis
Wir sagen, was wir tun – und was es kostet. Klar, ehrlich, verbindlich.
➕ 5. Noch ein Thema?
Kein Drama. Wir sprechen darüber und erfassen es sauber als zusätzlichen Auftrag.
🧾 6. Abschluss & Rechnung
Bezahlung bar oder per Sofortüberweisung (QR-Code). Rechnung digital oder ausgedruckt.
Sie müssen nichts vorbereiten. Kein Googeln, kein Schrauben, kein Stress. Wir bringen Werkzeug, Software, Erfahrung – und falls nötig sogar unser eigenes Internet mit.
Bei Computerheld sehen wir uns immer häufiger mit Schlagworten wie Identitätsdiebstahl, Online-Kontenverlust und Sextortion konfrontiert. Die meisten Fälle wandern direkt zur Polizei — wir können nur bei der Prävention helfen. Das ist in Linz und Umgebung auch bitter nötig. Denn obwohl sich laut einer Bitkom-Studie 93 % der Menschen im Internet bedroht¹ fühlen, lässt sich das Sicherheitskonzept privater Laptops und Desktop-PCs oft nur so beschreiben: Katastrophe. Statt echter Sicherheitsstrategie wird im MediaMarkt eine Abokarte für McAfee, Norton 360 und WinZip Malware Protector gekauft. „Ein Driver Helper und Systemcleaner kann auch nicht schaden“, denkt man sich – und installiert gleich noch mehr Software obendrauf. Das Ergebnis: Ein ohnehin schon zugemülltes Windows-System, auf dem mehrere Security-Programme parallel laufen – ohne das eigentliche Hauptproblem zu lösen. Phishing.
Für Privatpersonen ist die Interaktion mit manipulierten E‑Mails nach wie vor die häufigste Ursache für kompromittierte Systeme. Und die Lage verschärft sich weiter: Durch den Einsatz von KI lassen sich Phishing-Mails heute immer schwerer von echten Nachrichten unterscheiden. Die entscheidende Stelle ist dabei nicht der Virenscanner, sondern das E‑Mail-Programm selbst – in der Regel Microsoft Outlook oder Mozilla Thunderbird. Genau hier entscheidet sich, ob ein Cyberangriff erfolgreich ist oder rechtzeitig erkannt wird.
🦠 Opfer sind ganz normale Anwender
Bereits im Jahr 2024 waren 36 % der österreichischen Privatpersonen von einem Cyber-Sicherheitsvorfall betroffen. Der durchschnittliche Schaden lag bei rund 335 Euro² pro Person. Mit dem Einsatz moderner KI-Technologien steigt die Zahl der erfolgreichen Angriffe weiter an.
Kundin 📱 (kurz angebunden): „Hallo, kennen Sie sich mit Spam- und Phishing-Mails aus?“
Ich 📱 (Frisbee im Hummelhofwald): „Grüß Gott, ja – beides ein ziemliches Ärgernis.“
Kundin: „Ich bin Gastwirtin und bekomme am Tag ungelogen bis zu 800 E‑Mails auf meine GMX-Adresse. Der Computer wird auch vom Personal genutzt – für Reservierungs-Eingänge, Bestellungen, etc.“
Ich (ins Wort fallend): „Und Sie haben jetzt Sorge, dass eine Phishing-Mail durchrutscht und Ihnen das ganze System lahmlegt – oder Sie einfach nicht mehr jeden Tag 800 Mails löschen wollen. Verstehe ich. Da kann man tatsächlich relativ gut gegensteuern.“
Kundin 🤔 (unsicher): „Ich will aber kein neues Programm kaufen oder ein Abo abschließen. Meine GMX-Adresse ist über 20 Jahre alt – die kann ich nicht einfach wechseln, die kennt jeder. Und ich nutze Thunderbird als Mailprogramm … das ist wahrscheinlich alles nicht ideal.“
Ich: „Doch, genau das ist die richtige Basis. Ein Mailprogramm und ein aktuelles Windows – mehr braucht es zunächst nicht.“
🦠 Leistung 86 Phishing-Schutz für E‑Mail (Outlook & Thunderbird)
Weniger Müll im Postfach, deutlich mehr Sicherheit beim täglichen Arbeiten – ohne Abo, ohne Zusatzprogramme.
Kundin: „Kann es sein, dass ich schon betroffen bin? Seit ein paar Wochen ist der PC extrem langsam. Wir fahren ihn schon gar nicht mehr herunter.“
Die ersten zwei Teile eines erfolgreichen Phishing-Angriffs. Wir haben absichtlich eine virtuelle Maschine kompromittiert — nicht nachmachen!
Ich: „Ja, ein langsames System ist einer von mehreren Hinweisen darauf, dass ein sogenannter „leichter“ Phishing-Angriff bereits erfolgreich war. Sie klicken einen Link in einer E‑Mail und landen auf einer Webseite, auf der Sie irgendeinen Button bestätigen sollen. In dem Moment, wo Sie das tun, ist Ihr Webbrowser oft schon kompromittiert. Häufig startet im Hintergrund ein Prozess, der Ressourcen für Bitcoin-Mining nutzt. Ihr PC arbeitet dann unbemerkt für ein fremdes Wallet – und wird dadurch spürbar langsamer.“
Kundin (entgeistert): „Wahnsinn … das könnte bei uns tatsächlich der Fall sein.“
Ich: „Und das ist nur der erste Teil des Angriffs. Den können wir noch relativ einfach beheben. Wenn man den Anweisungen weiter folgt, geht es aber deutlich tiefer. Irgendwann landet man bei einem Chatbot mit einem professionellen Profilbild. Dort wird dem Opfer erklärt, es hätte etwas gewonnen – und soll zur Auszahlung seine PayPal-Zugangsdaten eingeben. Wenn man diese Kette komplett durchspielt, kann das im schlimmsten Fall beim Download von Schadsoftware enden – bis hin zu Ransomware, die das gesamte System verschlüsselt.“
Kundin 🤔 (neugierig): „Kommt das bei uns in Linz oft vor?“
Ich: „Sie würden nicht glauben, welche Schäden wir bei unseren Malware-Checks regelmäßig sehen und beheben. Aber ins Detail darf ich nicht gehen.“
Kundin 😅 (etwas schüchtern, wechselt die Stimmlage): „Ich sag’s ehrlich: Ich bin Baujahr 1969, geschieden und war längere Zeit auf Singlebörsen unterwegs. Da kommen ständig E‑Mails, dass sich jemand mein Profil angesehen hat. Ich weiß eigentlich, dass das Fake ist … aber meine Kollegen haben bestimmt schon mal aus Neugier draufgeklickt.“
Phishing-Mails von vermeintlichen Single-Börsen sind besonders heimtückisch.
Kundin: „Sie können also dafür sorgen, dass ich gar keine Phishing-Mails mehr bekomme?“
Ich: „Nein, das ist technisch nicht möglich. Wenn Ihnen jemand aus Russland eine Postkarte schickt, können Sie auch nicht verhindern, dass der Briefträger sie zustellt.
ABER: Wir können Ihr System so härten, dass Phishing-Mails zuverlässig erkannt, deutlich markiert und in vielen Fällen automatisch gelöscht werden. Zusätzlich lässt sich die Menge an Spam spürbar reduzieren. Sie bekommen also kein Chaos mehr im Posteingang, sondern ein sauberes, kontrolliertes E‑Mail-System – mit klaren Regeln. Und ehrlich gesagt: In Ihrem Fall ist das dringend notwendig.“
Kundin 🙂 (zustimmend): „Ja, das auf jeden Fall.“
Der durchaus leistungsfähige Gasthaus-PC war tatsächlich mit Adware und sogenanntem Cryptojacking befallen. Eine Mitarbeiterin berichtete, sie habe einmal „eine App bestätigen müssen“, nachdem sie Tischdecken bestellt hatte. Niemand erwartet von Angestellten in der Gastronomie tiefgehende IT-Kenntnisse – aber sobald Personal einen Geschäftscomputer bedient, braucht es zumindest grundlegende Schulung im Umgang mit solchen Situationen. Die erwähnte Phishing-Mail war übrigens noch im E‑Mail-Programm gespeichert.
Unechte E‑Mails von Zahlungsdienstleistern sollen typischerweise Zugangsdaten oder Kreditkarteninformationen abgreifen.
Des Weiteren wurde der E‑Mail-Account der Gastwirtin regelrecht mit sogenanntem Romance- und 419-Scam zugemüllt. Solche Spam-Mails sind technisch ungefährlich – zumindest solange man nicht darauf antwortet. Auch Nachrichten von angeblichen Prinzen aus Westafrika, Ärzten auf Ölplattformen oder Exilsoldaten, die plötzlich unsterblich verliebt sind, folgen fast immer demselben Muster. Die gute Nachricht: Solche Scam-Mails lassen sich in der Regel sehr zuverlässig filtern und deutlich eindämmen.
419-Scam: Ein afrikanischer Millionär verspricht Millionen für eine kleine finanzielle Vorleistung.
⚠️ Ist Ihr E‑Mail-Konto bereits eine Spam- oder Phishing-Schleuder?
Wir kümmern uns darum – auch dann, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Phishing-Mails sind weder harmlos noch ein „Internetproblem der anderen“. Sie verursachen täglich reale finanzielle und emotionale Schäden – auch in Linz und Umgebung.
📞 +43 681 842 00111
Computerheld Linz – ehrliche IT-Hilfe, schnelle Lösungen und klare Ansagen, wenn es darauf ankommt.
Referenzen:
¹Geiger, Jörg: Clevere Strategie gegen KI-Angriffe. In: Chip Nr. 2 (2024). S. 45.
²Deutsch, Daniel: Cybercrime Risiko Ranking: Gefährdungspotenziale in Europa. heydata.eu (05/2026).
Phishing-Mails sind mittlerweile leicht zu erkennen. Eine Nachricht von der Post, der Bank oder PayPal mit auffälligem Absender und schlechtem Text wird einfach gelöscht. Es entsteht dabei kein Schaden. Anders ist die Situation, wenn im Browser plötzlich aggressive Warnmeldungen erscheinen. In Microsoft Edge oder Mozilla Firefox tauchen Pop-ups auf, die einen Trojaner melden. Die Fenster lassen sich nicht dauerhaft schließen und erscheinen immer wieder. Teilweise ist die Nutzung des Browsers stark eingeschränkt oder komplett blockiert. Viele Windows-Nutzer fragen sich dann — was macht eigentlich mein Antivirenprogramm?
Ich 📱 (Sonntag Nachmittag an der Donaulände): „Grüß Gott Herr H., lange nichts gehört. Was macht die Kunst?“
Kunde 📱: „Grias ena, Sie hom ma Windows 11 inschtalliert. Sie hom g’sogt, i soi den Microsoft Defender verwenden und nimmer McAfee. Und jetzt hob i an Trojaner drin.“
Ich: „Stimmt. In unabhängigen Tests liegt der Defender seit Jahren auf Augenhöhe mit kommerziellen Lösungen. Für typische Privatanwender-Szenarien wie Surfen, E‑Mail und Office ist der Schutz vollständig ausreichend.“
Ich: „Woher wissen Sie, dass Ihr System von einem Trojaner befallen ist? Solche Schadsoftware arbeitet in der Regel unauffällig im Hintergrund.“
Kunde: „Wos? Mei PC sogt ma: Trojaner erkannt, und i soi meine Daten sichern.“
Ich: „Das ist ein bekanntes Problem und kommt aktuell häufiger vor. Solche Meldungen entstehen meist, wenn eine unseriöse Webseite eine Berechtigung anfordert und diese bestätigt wird. Das Antivirenprogramm greift hier nicht ein, weil die Aktion bewusst ausgelöst wurde und zunächst keine klassische Schadsoftware installiert ist.“
Kunde: „Des stimmt ned. Norton hot g’sogt, i hob fix an Trojaner. I soi ganz dringend an Cleaner runterladen.“
Ich: „Wieso Norton? Sie verwenden doch den Microsoft Defender. Haben Sie Norton zusätzlich installiert?“
Kunde: „Na, des woa im Firefox. Do is g’standn ‚Schnellscan‘. Hob i draufklickt und an Cleaner runterg’laden.“
Ich: „Schalten Sie den PC aus. Ich bin in einer Stunde vor Ort.“
⚠️ Malware ist kein Spaß – und aktuell ein echtes Problem
Das gezeigte Beispiel ist kein Einzelfall. Solche Fälle treten derzeit regelmäßig im Raum Linz auf. Was harmlos mit nervigen Browser-Meldungen beginnt, kann durch wenige Klicks in eine echte Infektion übergehen. Unerwünschte Programme, manipulierte Systemeinstellungen oder sogar Datenverlust sind mögliche Folgen.
Besonders kritisch wird es, wenn vermeintliche „Scanner“ oder „Cleaner“ ausgeführt werden. In diesem Moment verlässt man die sichere Browser-Umgebung und bringt aktiv Software auf das System, die dort nichts verloren hat. Ab diesem Punkt ist nicht mehr nur der Browser betroffen, sondern das gesamte Betriebssystem.
Wenn ungewöhnliche Warnmeldungen auftreten, der PC sich merkwürdig verhält oder bereits etwas installiert wurde: nicht weiterklicken, nichts bestätigen und im Zweifel das System ausschalten. Je früher reagiert wird, desto einfacher lässt sich Schaden vermeiden.
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